National Semiconductor Press Release



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Umfrage belegt: Schatten ist für Photovoltaik-Installateure ein Hemmschuh bei der Errichtung neuer Anlagen

  • Neues Produkt von National Semiconductor reduziert die negativen Auswirkungen von Schatten
  • Mehr Dächer für die Gewinnung von Strom aus Sonnenlicht geeignet

Fürstenfeldbruck, 25. Februar 2009 – Die Mehrheit – nämlich 54 Prozent -  der Installateure von Photovoltaik (PV)-Anlagen ist der Ansicht, dass Solaranlagen auf Wohn  und Geschäftsgebäuden keinerlei Abschattung dulden. Dies belegt eine neue, in den USA durchgeführte Studie. Die Firma National Semiconductor hatte eine entsprechende Umfrage in Auftrag gegeben, um Aufschluss darüber zu erhalten, wie Anlagenbauer über partielle oder zeitweise Abschattung denken.

Die Charakteristika von Solar-Arrays bringen es mit sich, dass schon eine geringfügige Abschattung von beispielsweise 10 % der Gesamtfläche eine überproportionale Leistungseinbuße des PV-Systems von über 50 % zur Folge haben kann. Noch in diesem Frühjahr wird National deshalb eine Technologie vorstellen, die es Installateuren und Hauseigentümern ermöglicht, Schatten zu tolerieren und bis zu 50 % der durch teilweise Abschattung hervorgerufenen Leistungsverluste wieder hereinzuholen.

Schatten können baulich bedingt sein und beispielsweise durch Bäume, Schornsteine oder Gauben verursacht werden, aber auch durch Verschmutzung (Laub, Vogelkot oder Staub) entstehen. Im ersteren Fall ist es selbst bei korrekt installierten Solarsystemen nicht auszuschließen, dass die Sonneneinstrahlung zu bestimmten Tages  und/oder Jahreszeiten behindert wird.

Die von Greenberg Quinlan Rosner Research durchgeführte Umfrage ergab:

  • 41 % der Installateure von Solar-Anlagen werden beim Verkauf oder der Installation von PV-Systemen mit einem Abschattungs-Problem konfrontiert.
  • Von diesen Anlagenbauern planen 87 % ‚häufig‘ oder ‚immer‘ um die Schatten herum.
  • Weitere 28 % teilen dem jeweiligen Eigentümer ‚häufig‘ oder ‚immer‘ mit, dass die Installation einer Solaranlage nicht in Frage kommt.

Außerdem ergab die Studie, dass die Installateure oft kleinere Anlagen errichten, um schattige Bereiche auf dem Dach des Kunden zu meiden. Rund ein Drittel der Anlagenbauer gab zu Protokoll, die Schattenvermeidung erhöhe die Systemkosten, und viele äußerten zusätzlich, der Zeitaufwand nehme dadurch zu. Nahezu die Hälfte aller Installateure hat nach eigenen Angaben bereits Anlagen erlebt, deren Leistung durch Abschattung beeinträchtigt wird.

„Schatten lassen sich nicht vermeiden, doch die Rechnung bezahlen die Kunden und die Installateure von Solaranlagen“, sagt Ralf Muenster, Direktor des Renewable Energy Key Market Segments bei National Semiconductor. „Der Markt muss unbedingt darüber informiert werden, dass Schatten nicht unbedingt das Aus für Solaranlagen bedeutet, denn die Folgen von Abschattungen lassen sich abmildern.“

Tatsächlich wird die Stromgewinnung aus Sonnenlicht durch den Einfall von Schatten keineswegs vereitelt. Solarzellen-Hersteller geben Millionen von Dollar für Forschung und Entwicklung aus, um den Wirkungsgrad ihrer Produkte zu verbessern, und wenn es nur um Bruchteile eines Prozents geht. Dagegen kann die Behebung von unterschiedlichen Leistungsabgaben von einem Panel zum anderen, ob durch Schatten oder andere Einflüsse hervorgerufen, die System-Performance um mehr als 30 % steigern.

National Semiconductor wird noch in diesem Frühjahr seinen SolarMagic™ Power Optimizer vorstellen – ein neues Energiemanagement-Produkt, das den strategischen Einstieg von National Semiconductor in den Photovoltaik-Markt markiert. Mit dem Power Optimizer können Installateure mit Abschattungen fertig werden und PV-Systeme selbst auf solchen Dächern errichten, die man früher als ungeeignet betrachtet hätte, da ihre Sonneneinstrahlung als zu gering galt, um die Investitionen in ein Solar-Array zu rechtfertigen.

Der Umfrage zufolge sind Installateure und Integratoren offensichtlich die Haupt-Leidtragenden der Abschattung, da sie die entstehenden Einbußen aus eigener Tasche bezahlen und nicht an ihre Kunden weitergeben. Problematisch für die Anlagenbauer sind der höhere Zeit  und Kostenaufwand für die Installation und der Verlust potenzieller Kunden, wenn nach einer zeitraubenden Besichtigung des entsprechenden Daches eine zu starke Abschattung konstatiert werden muss.

„Viele Kunden registrieren Leistungseinbußen an den Solarsystemen, in die sie sehr viel Geld investiert haben“, betont Muenster. „Wenn die Auswirkungen partieller oder zeitweiser Abschattung durch das Nachrüsten mit Power Optimizern abgemildert werden, hilft dies zweifellos den Besitzern existierender Solarsysteme. Darüber hinaus aber wird die SolarMagic-Technologie auch zum Wachstum des PV-Markts beitragen und die Installation von PV-Anlagen auf Dächern zulassen, die man früher als ungeeignet beurteilt hätte.“

Muenster weiter: „Die Power Optimizer erleichtern den Anlagenbauern die Arbeit, da sie damit Solarsysteme flexibler errichten können. Mit der SolarMagic-Technologie können die Installateure auf eine bisher nicht gekannte Weise mit dem Schattenproblem umgehen. Die neue Technologie bewirkt eine drastische Anhebung der Zuverlässigkeit und maximiert die Energieausbeute der Photovoltaik-Panels unter den nichtidealen Bedingungen der Praxis.“

Die Umfrage unter den Installateuren von Photovoltaik-Anlagen wurde im Januar 2009 telefonisch durchgeführt. Greenberg Quinlan Rosner Research befragte dazu insgesamt 150 Installationsunternehmen in allen Teilen der USA.


Zu National Semiconductor
National Semiconductor nutzt seine 50-jährige Erfahrung im Power-Management-Bereich, um Solar-Produkte für den Praxiseinsatz anzubieten. Mit seiner Fähigkeit, bedarfsgerechte Solar-Innovationen zu liefern, baut National von Grund auf Zuverlässigkeit in seine Produkte ein. Die neue Solar-Power-Management-Produktlinie von National ist dafür konzipiert, den Systemwirkungsgrad von Photovoltaik-Systemen zu verbessern, indem für jedes Modul einzeln eine präzise Regelung und Performance-Optimierung vorgenommen wird. National Semiconductor mit Hauptsitz im kalifornischen Santa Clara erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2008 zum Stichtag 25. Mai 2008 einen Umsatz von 1,89 Mrd. US-Dollar.

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